Medizinisches Versorgungszentrum

Medizinisches Versorgungszentrum

Aufgabenstellung war die Planung eines Medizinischen Versorgungszentrums an prominenter Stelle als Auftakt zum Zentrum Baden-Badens. Hier sollen angestellte Ärzte mit verschiedenen Fachrichtungen unter der Leitung eines Chefarztes hochwertige medizinische Dienstleistungen anbieten. Angeboten werden sollen diverse Untersuchungs- und Behandlungszimmer sowie als zentrale Serviceeinheiten ein Labor, eine Radiologie, ein Reha-Bereich mit verschiedenen Geräten sowie ein kleines OP-Zentrum mit ca. 10 angegliederten Krankenbetten für stationäre Aufenthalte.

Der Gebäuderiegel des Gefängnisses wird entkernt und dort werden die Bettenzimmer sowie sämtliche Untersuchungszimmer und Untersuchungseinheiten angeordnet. In dem nach außen dann sichtbar als etwas Neues in Erscheinung tretenden Neubauteil sind die Haupterschließung in einem glasüberdachten Atrium sowie sämtliche Servicebereiche angeordnet. Das Atrium vermittelt dabei gleichzeitig auch wie eine Fuge zwischen dem massiven Altbau und dem als flexible Skelettkonstruktion konzipierten Neubau. Ziel ist es, die Betonung des Unterschieds zwischen dem massiven Baukörper des Bestandgebäudes und dem "leichten" Baukörper des Neubaus herauszuarbeiten. Das Staffelgeschoss mit den Penthouse-Wohnungen ist aufgrund der abweichenden Nutzung und zur Gliederung des Baukörpers in der Fassade abgesetzt

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